15/10/2020

Im Spotlight: Sieben Fragen an Research & Development Mitarbeiterin Sabrina Fuergutz

In der Rubrik „Sieben Fragen an“ stellen wir unsere kreativen Köpfe aus dem Hause Betterguards vor. Nachdem Gründer Vinzenz Bichler den Anfang gemacht hat, dreht sich dieses Mal alles um unsere langjährige Mitarbeiterin aus dem Research & Development Bereich, Sabrina Fuergutz.

Sabrina unternimmt wichtige Research & Development Tätigkeiten im Berliner Office und befasst sich so täglich mit der Umsetzung der vielfältigen Einsatzmöglichkeiten unserer Betterguards Technologie. Als gebürtige Kanadierin ist sie der Betterguards Technology GmbH erstmals im Rahmen eines Praktikums für ihr Bioingenieurwesen-Studium an der University of Guelph beigetreten.

Neben ihrer Expertise in Biomedizintechnik und dem Bioingenieurwesen sorgt Sabrina als Native Speaker im internen Footwear-Team für eine einwandfreie Kommunikation mit internationalen Partnerunternehmen. In ihrer Freizeit ist sie für verschiedenste Sportarten zu begeistern und geht ihrer Leidenschaft, dem Bouldern, nach.

Was hat dich bewegt, den langen Weg aus Kanada auf dich zu nehmen, um nach Deutschland zu kommen?

„Meine Reiselust und die Begeisterung für internationale Erfahrungen spielten eine große Rolle. Außerdem hatte ich Deutschland schon einmal vor meinem Studium besucht und die Kultur schätzen gelernt. Für mich war klar, dass ich eines Tages wiederkommen werde. Ein weiterer Punkt war, dass im Ingenieurwesen in den USA und Kanada „German Engineering“ oft mit einem sehr hohen Standard verbunden wird.“

Welche persönliche Motivation hattest du, ein Teil des Betterguards Teams zu werden?

„Ich denke meine Geschichte ist ähnlich wie die vieler meiner Kolleginnen und Kollegen. Durch mehrere Verletzungen, insbesondere am Sprunggelenk, konnte ich mich direkt mit dem allgegenwärtigen Problem von Gelenkverletzungen identifizieren. Als ich zum ersten Mal durch eine Online-Stellenausschreibung von Betterguards hörte, war ich sofort von der Idee und ihrem Potenzial angetan.“

Wie unterscheidet sich das Arbeitsleben in Deutschland und in Kanada?

„Ich will mir nicht ganz anmaßen, mit meinen bisherigen Erfahrungen aus großen Unternehmen aus Kanada und einem jungen deutschen Startup, einen konkreten Vergleich zwischen den Ländern zu ziehen. Eine Sache wird in Kanada allerdings anders gehandhabt. Während es hier üblich ist, dass man an seinem Geburtstag einen Kuchen für die Mitarbeiter mitbringt, ist es in Kanada genau anders rum. Diesen Brauch werde ich vermutlich niemals so ganz verstehen.“

Was war für dich der bisher größte Erfolg im Unternehmen?

„Anstatt mich auf einen Moment zu beschränken, denke ich, dass mein größter Erfolg der Unterschied im Entwicklungsstand des Betterguards Systems bei Schuhanwendungen ist, der sich von dem unterscheidet, als ich vor zwei Jahren als Praktikantin begann. Die Fortschritte, die wir in dieser Zeit gemacht haben, sind enorm, und ich bin sehr stolz darauf, zu dem Team zu gehören, das dafür verantwortlich war.“

Was hast du für dich persönlich in deiner Zeit bei Betterguards gelernt?

„Das tägliche Arbeiten in einer anderen Sprache hat gerade zu Beginn eine Herausforderung dargestellt. Es gab mir aber auch die Möglichkeit, mir ein Bild davon zu machen, worauf es in dieser Situation für eine effektive Kommunikation und ein gutes Verständnis ankommt. Das dynamische Umfeld und die kurzen Entscheidungswege kamen mir da zugute.“

Wie sehen die täglichen Aufgaben im Footwear-Team aus?

„Meine Aufgaben im Footwear-Team sind sehr vielfältig und können täglich variieren. Meine Arbeit reicht von verschiedenen Entwicklungsprojekten für Schuhanwendungen, die ich mit Hilfe unserer Werkstatt und der vorhandenen Validierungseinrichtungen selbst bauen und testen kann. An anderen Tagen geht es um die Entwicklung von Testgeräten, mit denen wir verschiedene biomechanische Parameter definieren und unsere Produkte testen können. Außerdem bin ich mitverantwortlich für die Technische Unterstützung unserer Partnermarken - dazu gehört die enge Zusammenarbeit mit dem jeweiligen Entwicklungsteam und das Erarbeiten intelligenter Integrationslösungen, die auf ihren Produktionsprozess zugeschnitten sind und gleichzeitig die Zuverlässigkeit der Betterguards-Funktionalität im Endprodukt sicherstellen.“

Welche Ziele hast du für die Zukunft?

„Im Moment bin ich glücklich darüber, meine Fachkenntnisse und Erfahrungswerte weiterzuentwickeln und ein Teil des stetig wachsenden Betterguards Teams zu sein. Da ich einen Abschluss in Biomedizintechnik habe, möchte ich in der Zukunft einmal meine Erfahrungen bei Betterguards in diesen medizinischen Bereich einbringen, mit dem Schwerpunkt auf orthopädischen Systemen und/oder Biomaterialien.“

Über das Unternehmen Betterguards:

Die Betterguards Technology GmbH ist Technologiezulieferer und Entwicklungspartner für Partnerunternehmen aus verschiedenen Bereichen und verfolgt einen innovativen Ansatz zur Prävention von Gelenkverletzungen. Dabei besitzt das Unternehmen zwei Standorte: Die Forschung und Entwicklung sowie das Management am Standort in Berlin und die Produktion samt Testverfahren am Brandenburger Standort in Hennigsdorf.

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